Ventilatorische Fensterlüftung

VENTRA® 301 E/N

Wir lassen Fenster atmen

Komfortabler Feuchteschutz mit Wärmerückgewinnung ...mehr lesen
  • Nutzerunabhängige und bedarfsgerechte Lüftung nach DIN 1946-6
  • Wärmebereitstellungsgrad bis zu 86 %
  • Kompakte Bauweise (485 x 240 x 98 mm)
  • Profilneutral und werkstoffübergreifend (Holz, Kunststoff, Aluminium)
  • Einbau bei Fenstern mit und ohne Rolläden
  • Wandaufbauten in Alt- oder Neubau ab 240 mm Einbautiefe
  • Fensterprofiltiefe bis 102 mm
  • Erweiterbar mit der HAUTAU WLAN-Box zur bequemen Steuerung per Smartphone oder Tablet

Der neue kompakte VENTRA® versorgt Wohnräume permanent mit Frischluft bei geschlossenem Fenster. Der Feuchteschutz durch nutzerunabhängige Lüftung verhindert Schimmelpilzbildung. Der Wärmetauscher sorgt für eine behagliche Zulufttemperatur und bietet dem Bewohner viel Komfort. In die Fensterlaibung integriert ist der VENTRA® innen und außen fast unsichtbar. Dank einstellbarer Lüftungsstufen eignet er sich auch für geräuschsensible Bereiche. Unkomplizierter Einbau mit dem neuen Fenster durch den Fensterbauer und einfache Bedienung auf Knopfdruck verstehen sich von selbst.

Ja. Man kann ein Haus nach verschiedenen KFW Energiestandards bauen oder sanieren. Dieser Standard gibt an, wie viel Heizwärmebedarf und wie viel Primärenergie ein Haus verbrauchen darf. Diese Klassifizierung gibt ferner die maximalen Transmissionswärmeverluste an. Da die Lüftung ein Bestandteil dieser Berechnung ist, kann man nicht sagen, welcher KFW-Standard mit dem VENTRA® erreicht werden kann.

Hierfür müsste zur Gesamtberechnung des Schalldämmwertes des Fensters der Schalldämmwert des Lüfters mit berücksichtigt werden.

LN bedeutet Norm Schalldruckpegel. dB(A) ist eine Lautstärkebewertung (nach Kurve A), die dem menschlichen Ohr angepasst ist. Der Wert LN in dB(A) macht alle Messungen von unterschiedlichen Geräten vergleichbar, da man immer die gleiche Basis benutzt.

G3: Grobstaubfilter für Partikel > 10μm. Es gibt die Klassen 1 bis 4, wobei der Wirkungsgrad mit steigender Zahl höher ist.

M5: Feinstaubfilter für Partikel 1 bis 10 μm. Hier gibt es die Klassen M5, M6 und F7 bis F9, wobei der Wirkungsgrad mit steigender Zahl höher ist.

Nein, nicht direkt. Es gibt aber Förderprogramme allgemein für energetische Sanierungen z.B. von der KfW oder von örtlichen Kommunen.

Bei normalen Fenstern hat der VENTRA® keinen Einfluss.
Bei Schallschutzfenstern:
Schalldämmwert Dn, e, w in dB:

Stufe 1: 41

Stufe 2: 41

Stufe 3: 39

Aus und mit geschlossenen Klappen: 52

Das Kondenswasser läuft vom Wärmetauscher über die Öffnung vom VENTRA® in das Luftführungsprofil. Es kann sich nicht im VENTRA® selber sammeln.

Da die Luft erst hinter dem Rollladen austritt und auch einen leichten Drall nach außen hat, ist die Gefahr des Festfrierens des Rollladens sehr gering.

Die Eisbildung auf der Fensterbank an sich entsteht auch erst hinter dem Rollladen, da durch die Neigung der Fensterbank das Wasser erst nach außen abgeleitet wird, bevor es zu Eis wird.

Stufe 1: 8 m³/h, ca. 3,8 W

Stufe 2: 15 m³/h, ca. 8,2 W

Stufe ¾: 30 m³/h, 34,5 W

 

Berechnet in allen Stufen mit 24 Stunden an 365 Tagen und einem Strompreis von 27ct/kWh:

Stufe 1: 33 kWh; 8,91 €

Stufe 2: 72 kWh; 19,44 €

Stufe 3: 302 kWh; 81,54 €

Eigengeräusch LN in dB(A):

Stufe 1: 26 dB

Stufe 2: 37 dB

Stufe ¾: 62 dB

Der VENTRA® hat die Abmessungen 485 x 240 x 98 mm.

Bei ungünstigen Windverhältnissen kann der VENTRA® über Schieber geschlossen werden. Diese werden von der Innenraumblende aus bedient.

Ja. Es sollte aber immer die Stufe 1 (Feuchteschutzstufe) eingeschaltet sein.

Nein, aber solange der Lüfter läuft, wird sich kein Insekt in die Kanäle setzen.

Nein. Der VENTRA® ist ein Feuchteschutzlüfter. Bei einem Passivhaus muss die Luftqualität auch für mehrere Personen gesichert sein, ohne das Fenster öffnen zu müssen. Dies würde bedeuten, dass der VENTRA® ständig in der höchsten Stufe laufen müsste.

Ca. 250 mm. Dies ist auch in der Montageanleitung dargestellt.

Ja. Dann wird der VENTRA® in Griffhöhe montiert. Es ist dann das dafür ausgelegte Luftführungsprofil Länge 3000 mm zu verwenden.

Ja, für Standard-Rolllädenführungen bis zu einer Breite von 50 mm. Es gibt hierfür ein Luftführungsprofil in L-Form, das um die Rollladenführung geht, so dass die Öffnungen außerhalb des geschlossenen Rollladens sind.

Dies ist nicht zu empfehlen, denn das Luftführungsprofil muss eingebaut werden. Außerdem ist es schwierig, den Mauerausbruch um den Rahmen herum herzustellen.

Dies ist nicht zu empfehlen, denn das Luftführungsprofil muss eingebaut werden. Außerdem ist es schwierig, den Mauerausbruch um den Rahmen herum herzustellen.

Wenn diese Geräte raumluftunabhängig laufen, dann kann der VENTRA® eingesetzt werden. D.h. die Zuluft für diese Geräte darf nicht aus der Raumluft genommen werden.
Ein gleichzeitiger Betrieb von raumluftabhängigen Feuerstätten und Lüftungsanlagen ist nicht erlaubt.

Durch den starken Unterdruck kann es dazu kommen, dass beim VENTRA® vor allem in den kleinen Stufen auch Luft durch den Abluftkanal in den Raum strömt. Dies stellt jedoch kein Problem dar. Der VENTRA® arbeitet in diesem Fall als Druckausgleichssystem.

Es hängt vom Raumvolumen ab. Bei einer Raumgröße von 14 m² und einer Raumhöhe von 2,5 m reicht ein Volumenstrom von ca. 8 m³/h zum Feuchteschutz aus. In diesem Beispiel reicht die Stufe 1 aus.

Es gibt eigentlich keine untere Grenze. Der VENTRA® schaltet sich, wenn die normale Frostschutzstrategie (bis -12°C kein Einfrieren des Wärmetauschers) nicht mehr ausreicht, automatisch ab.

Wenn die Temperatur wieder ansteigt, schaltet sich der VENTRA® automatisch wieder ein.

Nein. Die Platine ist nicht gegen Feuchtigkeit und auftretende Chlordämpfe geschützt. Ferner sind im Schwimmbad höhere Luftmengen nötig und es sollten daher keine dezentralen Lüftungsgeräte eingesetzt werden.

Es gibt eine Revisionsöffnung, durch die man alle Einzelteile bei Bedarf auswechseln kann. Dazu muss der Nutzer die Blende abnehmen. Dahinter liegt die Revisionsöffnung.

Der VENTRA® hat zwei Filter. Der eine sitzt an der Zuluftseite, d.h. die Außenluft wird gefiltert, bevor sie durch den Wärmetauscher geht. Der zweite Filter befindet sich im Volumenstrom von der Abluft aus dem Raum heraus, d.h. die verbrauchte Innenluft wird gefiltert, bevor sie durch den Wärmetauscher geht.

Wir empfehlen den Filter mindestens einmal im Jahr zu wechseln. Der Wechsel ist aber auch abhängig von den Umweltbedingungen und der Laufzeit in den einzelnen Betriebsstufen.

Dazu muss die Blende abgenommen werden. Dahinter befindet sich eine Revisionsöffnung, über die man die Filter austauschen kann.

Ja. Ein Filterwechsel wird durch eine rote LED angezeigt.

Der Endkunde kann die Filter beim Handel beziehen, wo es auch den VENRTA® zu kaufen gibt.

Ja. Der Wärmetauscher lässt sich über die Revisionsöffnung herausnehmen und kann unter Wasser gereinigt werden.

In der Anleitung wird angegeben, dass ggf. beim Filterwechsel der Wärmetauscher auf Verschmutzungen überprüft und ggf. gereinigt werden soll.

Unter folgendem Link findet man den deutschen und englischen VENTRA®-Film:

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Richtig lüften

Wissen Sie wie‘s geht? Wir haben ein paar Tipps für Sie!

Moderne oder sanierte Häuser erfüllen hohe Energiesparanforderungen und sind gut gedämmt und richtig schön dicht. Auch die Fenster sind heute dicht und halten so Wind und Wetter vom Eindringen in die eigenen vier Wände ab und bewahren die teure Heizenergie. Früher war das anders. Schlechtere Wärmedämmeigenschaften von Glas und Rahmen und Undichtigkeiten ließen ungewollt kontinuierlich frische Luft durch und lüfteten indirekt die Wohnung. Wo frische Luft reinkam, ging auch im Winter warme Luft raus. Das kostete Energie und trieb die Heizkosten gerade im Winter hoch.

Wohngebäude bekommen eine immer dichtere Gebäudehülle mit dichten Fenstern, Türen und Fassaden – egal ob Energiesparhaus oder energetisch sanierter Altbau. Energiesparverordnungen (EnEV) und Richtlinien schreiben eine nutzerunabhängige Lüftung zum Schutz der Gesundheit der Bewohner und der Bausubstanz vor. Gerade in Zeiten von demografischem Wandel und Änderungen in den familiären Strukturen sind viele Menschen ganztägig berufstätig und nicht in der Lage bedarfsgerecht zu lüften.

Diese benötigen eine sichere und energiesparende Lüftungslösung, um individuell jeden Raum nutzerunabhängig und bedarfsgerecht nach DIN 1946-6 zu lüften. Dazu können Fenster und Fenstertüren in Neubauten mit integrierten Fensterlüftern versehen werden. Sie stellen eine nutzerunabhängige Lüftung sicher und verhindern bei längerer Abwesenheit der Bewohner wirksam etwaige Feuchteschäden. Die Fensterlüfter können mit einem neuen Fenster nachgerüstet werden. Sie sind unauffällig in der Fensterlaibung angebracht und sorgen so ganz von selbst für eine permanente, stressfreie Belüftung von Haus und Wohnung.

Richtig Lüften beugt Feuchtigkeit und Schimmelbildung vor

Tag für Tag werden in einem Dreipersonenhaushalt ca. 7 bis 11 Liter Wasser an die Raumluft abgegeben. Dieser Feuchtigkeitseintrag muss über das Lüften abtransportiert werden. Geschieht das nicht, sind Schimmelpilzschäden als Folge unzureichenden Luftaustausches zu beobachten.

Morgens wird geduscht, die Kaffeemaschine wird angemacht, vielleicht schnell noch ein T-Shirt gewaschen, während der Kaffee läuft, und vor dem Losgehen zum Trocknen aufgehängt. Dann geht’s aus dem Haus, Fenster und Türen werden verschlossen. Die Feuchtigkeit bleibt in den Räumen. So kann nur eine steuerbare Lüftung die Aufgabe übernehmen, die Luft „geregelt“ und energetisch optimiert zu bewegen und teilweise auszutauschen.

Richtig lüften ist ganz einfach: Ist die Luft verbraucht, wurde gerade gekocht oder geduscht, dann sollte die schlechte und gegebenenfalls sehr feuchte Luft durch frische, trockenere Luft ersetzt werden. Das ist gesund, fördert die Hygiene und beugt Feuchteschäden und krankmachender Schimmelbildung vor. Man spricht hier von kontrollierter und bedarfsgerechter Lüftung.

Der neue kompakte Fensterlüfter VENTRA® lässt Fenster atmen und sorgt für eine permanente Versorgung der Wohnräume mit Frischluft bei geschlossenem Fenster. Der Fensterlüfter VENTRA® ist eine sichere und energiesparende Lüftungslösung, um individuell jeden Raum nutzerunabhängig und bedarfsgerecht nach DIN 1946-6 zu lüften. Besonders für Räume, wo viel feuchte Luft entsteht, wie Küche, Bade- und Schlafzimmer. Die Möglichkeit des Feuchteschutzes verhindert Schimmelpilzbildung und sorgt für Wohlbefinden und ein gesundes Raumklima.


Der Große Haushaltscheck mit Yvonne Willicks zeigt Schimmel ist Wohngift Nr. 1

Neben Weichmachern, Konservierungsstoffen und Formaldehyd ist Schimmelpilz nach Meinung des Bausachverständigen das Wohngift Nr. 1 in Deutschland. Nach Schätzungen sind ca. 30 % aller Haushalte betroffen. Besonders in modernen und energiesanierten Häusern entsteht Feuchtigkeit, weil durch die gewünschte gute Dämmung der Luftaustausch beeinträchtigt wird. Elektronische Luftaustauschsysteme helfen, das Raumklima zu verbessern und Schimmelbildung vorzubeugen.

Quelle: www.wdr.de/tv/haushaltscheck/sendungsbeitraege

Für welche Gebäude eignet sich ein dezentraler Fensterlüfter?
Neubau / Altbau / Sanierung

Strom- und Heizungsenergie machen einen großen Anteil der Unterhaltskosten aus. Hausbesitzer und Bewohner wollen diese effizient einsetzen, um Kosten zu senken. Optimale Belüftung von Wohnungen und Häusern ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Gesundheit und der Qualität des Wohnraumes. Mit dem Fensterlüfter VENTRA® werden diese Anforderungen ganz einfach gelöst.

KfW-Förderung für den Einbau des Fensterlüfters VENTRA®
Für den Einbau des Fensterlüfters VENTRA® kann bei der KfW-Bank ein Darlehen oder ein Zuschuss beantragt werden. Denn: Um die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes zu forcieren, ist der Einbau von mechanischen Lüftungsanlagen, wie dem Fensterlüfter VENTRA®, in den Richtlinien zur Förderung von investiven Maßnahmen im Bestand als förderungsfähig ausgewiesen. Im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ können Hauseigentümer zwischen einem zinsgünstigen Darlehen oder einem Investitionskostenzuschuss wählen. Der Zuschuss beträgt zehn Prozent der Sanierungskosten, höchstens aber 5.000 Euro pro Wohneinheit. Beim Austausch eines Drittel oder mehr der Fenster oder der Dachflächen muss ein Lüftungskonzept erstellt werden. Dieses kann dann zur Folge haben, dass der Einbau einer Lüftungsanlage notwendig ist.
Ziel ist die Steigerung der Energieeffizienz.
 

Weitere Infos zur Förderung: www.kfw.de

Interessante Links & Adressen
Hier finden Sie interessante Links und nützliche Adressen, die über das Thema Wohnraumlüftung umfänglich informieren:


Der Verband Fenster + Fassade (VFF )
erstellt regelmäßig Kurzfilme, die Endanwendern wichtige Themen rund um Fenster, Haustüren und Wintergärten kurz und knackig darstellen:

www.window.de       www.fensterratgeber.de


Richtig lüften

Richtig lüften mit Frank (12- 2015 )


Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung e.V., Berlin (BAKA)
informiert über das Thema, besonders im Bereich Altbau und Sanierung:

www.fensterfibel.de


Europäisches Testzentrum für Wohnungslüftungsgeräte (TZWL) e.V.
TZWL bietet Bauherren, Architekten, Planern und der Industrie Dienstleistungen in den Bereichen Energieeffizienz, Luftqualität und Umwelt  So erstellt das TZWL herstellerunabhängige Lüftungskonzepte nach DIN 1946-6 und führt Blower-Door-Messungen durch.

Hier geht‘s zur Website


Fachmagazine der Baubranche:

Glaswelt:

Über die Bedeutung des Luftwechsels (10-2015)        Artikel als PDF

 

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