Mit der neuen BHE-Fachfirmenzertifizierung für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) nach DIN 18232-10/-101 erhalten Fachfirmen erstmals die Möglichkeit, ihre fachliche Kompetenz und Leistungsqualität offiziell und nachvollziehbar zu dokumentieren. Die DIN legt die Anforderungen an Dienstleister, die Planung, Projektierung, Montage, Inbetriebsetzung, Überprüfung, Abnahme und Instandhaltung im Anwendungsbereich Rauchableitung, Rauchabzug und Rauchfreihaltung fest. Die Zertifizierung schafft Vertrauen, erhöht die Marktchancen und setzt ein klares Zeichen für Qualität und Sicherheit. HAUTAU, langjähriges Mitglied im BHE und aktiver Mitgestalter im Fachausschuss RWA, begleitet die Einführung der Zertifizierung von Beginn an und setzt sich gezielt für Transparenz, Qualität und Sicherheit im vorbeugenden Brandschutz ein.
Die BHE-Fachfirmenzertifizierung für RWA nach DIN 18232-10/-101 ist ein wichtiger Meilenstein für Qualität und Sicherheit im vorbeugenden Brandschutz. HAUTAU gestaltet diesen Weg aktiv mit. Als langjähriges Mitglied im BHE engagiert sich der niedersächsische Beschlaghersteller im Fachausschuss RWA und stellt dort den 2. Vorsitz – ein starkes Zeichen für die aktive Mitgestaltung von Standards und Qualität in der Branche.
Warum die RWA-Zertifizierung entscheidend ist
Die Zertifizierung dient als anerkannter Qualifikationsnachweis gegenüber Kunden, Planungs- und Ingenieurbüros, Versicherern sowie Behörden. Gerade bei Ausschreibungen verschafft sie Unternehmen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil und grenzt sie klar von weniger qualifizierten Anbietern ab. Gleichzeitig signalisiert sie die Einhaltung aktueller Normen sowie hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
Ihre BHE-Vorteile auf einen Blick
- Normenkonformität: Zertifizierung nach DIN 18232-10/-101 sowie DIN EN 16763 (Dienstleistungsnorm)
- Effizientes Verfahren: Schnelle Abläufe, persönliche Ansprechpartner und kurze Entscheidungswege
- Attraktive Preisstruktur: Transparente Jahrespauschale für eine einfache Kalkulation
- Synergie mit BHE-QM: Bei bestehendem BHE-QM werden zentrale Anforderungen bereits geprüft – häufig reicht eine ergänzende Dokumentenprüfung aus
Flexible Zertifizierungsbereiche
Die Zertifizierung kann individuell gewählt werden, nach den Anlagenarten Entrauchungsanlagen in Treppenhäusern EAT, Natürlichen Rauchabzugsanlagen NRA inkl. EAT oder Maschinelle Rauchabzugsanlagen MRA inkl. DBA.
Der einfache Weg zur Zertifizierung
Vorausgesetzt werden ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem (z. B. BHE-QM oder ISO 9001), eine geeignete Betriebsorganisation sowie qualifizierte Fachkräfte.
Der Weg zur Zertifizierung ist klar strukturiert. Nach der Kontaktaufnahme und Voranmeldung reichen interessierte Fachfirmen den Antrag inklusive der erforderlichen Unterlagen und Nachweise ein. Im nächsten Schritt erfolgt eine Prüfung der Dokumentation, die – sofern bereits ein BHE-QM besteht – häufig mit einem bestehenden Audit kombiniert werden kann. Abhängig vom Umfang und den Zertifizierungsbereichen kann ergänzend ein Vor-Ort-Audit durchgeführt werden. Nach erfolgreicher Prüfung wird das Zertifikat mit einer Laufzeit von fünf Jahren erteilt. Der transparente Ablauf stellt sicher, dass der Zertifizierungsprozess effizient, nachvollziehbar und mit geringem organisatorischem Aufwand für die Unternehmen umgesetzt wird.
Die aktuellen Schulungstermine umfassen:
Modul 1
Seminar natürliche Rauchabzugsanlagen NRA (elektrische/pneumatische NRA sowie EAT (Treppenhaus-RWA))
Montag 09.03.2026 – Mittwoch 11.03.2026
Modul 2 Seminar maschinelle Rauchableitung und Rauchfreihaltung (MRA)
Donnerstag 12.03.2026
Weitere Informationen zu den Schulungsangeboten unter www.bhe.de
Anmeldung und Kontakt
Interessierte Fachfirmen können sich auf der Homepage des BHE Bundesverbandes Sicherheitstechnik e.V. oder per Mail unter info@bhe.de für die Zertifizierung anmelden.